Montag, 14. Dezember 2009

Indoor Cup Berlin

Zum Ende des Jahres fand noch einmal ein Wettkampf in Berlin statt. Dieses Mal haben wir aber den geliebten Zweier gegen Concept2-Ergometers eingetauscht. Meiner Meinung nach ein eher schlechter Deal ;)

Zurück zum Indoor Cup ... Obwohl wir beide weder wollten noch uns die Lust oder der Ehrgeiz gepackt hatte, mussten wir dennoch an den Start gehen. Den Trainern sei Dank ... Von Maik wurde eine Leistungssteigerung gegenüber dem Eingangstest erwartet. Für mich war das eigentlich der Eingangstest, aber ich wollte unbedingt eine neue persönliche Bestzeit errudern und damit erstmals unter 6:30 fahren.
Maik ist sein typisches 2000m-Rennen (die ersten 1000m eher verhaltend und abwartend, um dann auf den zweiten 1000m richtig Gas zugeben) auf dem Ergo gefahren. Ich versuchte vom ersten Schlag an ein engagiertes Rennen zu fahren. Nach 1200m lagen wir noch gleich auf, bevor Maik dann endgültig weggezogen ist und am Ende sehr nah an seiner Bestzeit rangefahren ist. Dabei hat er mit einer Zeit von 6:24,8 das Treppchen um lächerliche 3/10s verpasst. Ich konnte meine gesetzte Zielsetzung knapp erreichen und überquerte die imaginäre Ziellinie als Siebter mit 6:28,5.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Herbst der langen Strecken

So, nachdem es eine Weile von uns nichts mehr zu hören gab, gibt es nun einen Überblick der vergangenen zwei Monate.


Angefangen hat unser Mammutregattaprogramm Ende September mit der Norddeutschen Meisterschaft in Hamburg. Wir sind dort am Samstag im Vierer und am Sonntag im Zweier an den Start gegangen.
Nach dem Sieg im Hoffnungslauf hatten wir dann auch berechtigte Chancen auf einen Podiumsplatz. Nach hart erkämpften 600m konnten wir uns auf den dritten Platz vorschieben und diesen bis ins Ziel verteidigen. Wie im Vorjahr sicherten wir uns mit dem dritten Platz die Bronzemedaille hinter zwei Booten aus Hamburg. Im Hoffungslauf des Zweier-ohnes konnten wir uns in einem sehr engagierten Rennen gegen die Hamburger durchsetzen und zogen als Zweiter ins Finale ein. Im Finale mussten wir dann dem dritten Rennen innerhalb von drei Stunden bzw. dem sechsten Rennen am Wochenende Tribut zollen und wurden enttäuschender Sechster. Siegreich waren wieder die Boote aus Hamburg.


Eine Woche später fand passend zum Feiertag die sehr Sportler-unfreundliche Regatta Rund um Wannsee statt. Bei wieder recht harten Bedingungen haben wir uns mit dem siebten Platz im offenen Männerachter nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Weitere sieben Tage später stand ebenfalls eine Berliner Regatta auf dem Plan. Bei Quer durch Berlin waren wir erneut im Achter auf der gut 8Km langen Strecke unterwegs. Unsere Gegner aus England hatten wir sicher im Griff und konnten das Rennen souverän gewinnen. Als Preis und Andenken an diese Regatta erhielten wir eine Tasse ;)

Das nächste Wochenende stand unter dem Stern eines gemeinsamen Wikingausflugs. Es ging zu unseren Ruderfreunden nach Würzburg, wo es sich dann auf der 4,5Km langen Strecke auf dem Main zu messen galt. Leider hatten wir weder im offenen noch im Mastersachter einen Konkurrenten, sodass unser einziger Gegner die Zeit respektive die Uhr war. Auf Grund niedrigen Wassers und starkem Gegenwind schafften wir die Zeitnorm nicht und wurden nicht als Sieger geehrt.

Der Wochen-Regatta-Rhythmus wurde beibehalten und so stand am 24.10. die Wikingregatta Die Silbernen Riemen von Berlin an. Mit wieder sehr namhaften Gegnern konnten wir uns erstmals seit drei Jahren wieder einen Platz auf dem Treppchen sichern. Obwohl ein Startplatz für den Preissprint verpasst wurde, freuten wir uns dennoch über unsere hervorragende Leistung und über die Bronzemedaille.

Start Männerachter (Wiking Boot 1)


Zieleinlauf Männerachter


Beim Langstreckentest auf dem Hohenzollernkanal in Berlin sind mit unseren B-Senioren und einem Boot aus Köpenick im leichten Zweier am Start gegangen. Trotz leichten Gegenwinds waren es sehr faire und vorallem auch ruderbare Bedingungen. So konnten wir mit einem deutlichen Sieg und nur 4s Rückstand auf das Boot vom BRC, die im schweren Feld am Start waren, ein sehr gutes Ergebnis einfahren und uns berechtigte Hoffnung auf eine gute Platzierung in Dortmund machen.



Mit hohen Erwartungen sind wir zwei Wochen später nach Dortmund zur Kaderlangstrecke gereist. Unter äußerst widrigen Bedingungen (starker/böeiger Wind und Regen) konnte wir unser Vorjahresergebnis nicht bestätigen und wurden mit deutlichem Abstand zu den Weltmeistern Achter im Feld von 18 Booten. Am Sonntag wurde erstmals wieder eine Leistungsüberprüfung im Großboot durchgeführt. Wir waren im Vierer mit unseren B-Senioren am Start und mussten uns gegen Boote mit den Weltmeistern und U23-Weltmeistern geschlagen geben. Zurückblickend war die Langstrecke im Vierer eine neue und vorallem interessante Erfahrung.

Quelle: Ruderclub Hansa von 1898 e.V. Dortmund


Nächste Woche findet im Ruderzentrum die zweite Station der Indoor-Rowing-Serie statt. Wir werden dort am Start sein und euch dann berichten ;)