So, lieber spät als nie würde ich sagen. Erst einmal einen Dank an meinen Leidensgenossen ... äh ... Zweierpartner Maik, der gleich meine Bronze-"Medaille" (ja, es gab keine Medaillen, nur nette Anstecker) in einem Post gewürdigt hat. Wer den letzen Satz bzw. den letzten Post genau verfolgt hat, weiß jetzt bestens über mein Ergebnis auf der diesjährigen Hochschulmeisterschaft bescheid. Deshalb nutze ich den Beitrag einfach dazu, um paar Bilder zu veröffentlichen und um paar Sachen drumherum zu erzählen.
Angereist bin ich am Freitagabend alleine, da die Berlinerinnen unbedingt am frühen Nachmittag losfahren wollten. Die Wetterprognose für das Wochenende - eigentlich wie schon für die gesamte Saison - verhieß nichts Gutes, es sollte recht nass und dadurch auch kühl werden. Daher habe ich meine Tasche mit vielen Sachen gepackt ;) Auf jeden Fall kam ich Freitag im Regen an und meine Laune sank tief im Keller ab. In einer Regenverschnaufspause begann ich mit dem Aufbau des Zelts - harte Ruderer und arme Studenten schlafen im Zelt ;) Ich beeilte mich, da die nächsten bedrohlichen Wolken angeflogen kamen. Zu spät, die ersten Tropfen fanden den Weg zur Erde. Natürlich war von der versprochenen Hilfe der Mädels nichts zu sehen, sodass das Zelt letztendlich stand, aber eigentlich komplett durchnässt war. Was schon nicht förderlich für meine Laune war, sollte auch beim Schlafen nicht helfen.
Der nächste Morgen - ich glaube es war gegen sechs Uhr - überraschte mich recht positiv und zeigte sich von seiner freundlichen, aber auch etwas windigen Seite. Mein Ziel war es, schnell das Boot aufriggern, paar Ründchen auf dem Wasser drehen und auf die Waage springen. Der Sattelplatz, was Tage zuvor ein Sportplatz mit Schotter gewesen war, stellte nun eine wunderschöne Seenplatte dar. Auf Grund der Unebenheiten des Platzes bildeten sich vereinzelt reißende Ströme - herrlich anzuschauen. Ich habe leider keine Fotos gemacht, aber sowas habe ich vorher noch nicht gesehen. Soviel Wasser und ich muss da durch :( Im Laufe des Tages bastelten sich fleißige Studenten kleine wacklige Stege aus Brettern, um den Hauptverkehrsweg zu den Booten und Zelten aufrecht zu erhalten. Ich glaube ich bin den ganzen Tag nur mit Badeschlappen herumgelaufen.
Nach den ganzen Rennen und vor der Siegerehrung wollten wir natürlich noch etwas Leckeres und vorallem etwas Warmes zu uns nehmen. Das uns empfohlene Restaurante schien ziemlich überfüllt zu sein und die Zeit (ca. 40 min) war eindeutig gegen uns. Nach einem höflichen Nachfragen (also ich fand meine Frage gar nicht so patzig) waren wir aus zeitlichen Gründen nicht in der Lage, dort nett zu speisen und rechtzeitig zur Siegerung zurückzukehren. Nach dem wir Vorort irgendwas Leckeres zu essen zu finden versuchten und uns fettige Bratwurst und Pommes nicht wirklich anmachten, kam uns die Idee, einfach einen Pizzaservice zu beauftragen, uns mit Essen zu versorgen. Der Witz dabei war, es hat sogar problemlos geklappt und so konnten wir bei Siegerehrung allen ordentlich was voressen :D
Dieses Jahr bei den Hochschulmeisterschaften war alles etwas kuriouser, aber auch erfolgreicher als beim letzten Mal vor zwei Jahren. Ich könnte mir gut vorstellen, auch nächstes Jahr wieder zu den Studentenmeisterschaften zu fahren, wenn ich nicht anderweitig verhindert bin, was ich natürlich vorziehen würde ;)
Angereist bin ich am Freitagabend alleine, da die Berlinerinnen unbedingt am frühen Nachmittag losfahren wollten. Die Wetterprognose für das Wochenende - eigentlich wie schon für die gesamte Saison - verhieß nichts Gutes, es sollte recht nass und dadurch auch kühl werden. Daher habe ich meine Tasche mit vielen Sachen gepackt ;) Auf jeden Fall kam ich Freitag im Regen an und meine Laune sank tief im Keller ab. In einer Regenverschnaufspause begann ich mit dem Aufbau des Zelts - harte Ruderer und arme Studenten schlafen im Zelt ;) Ich beeilte mich, da die nächsten bedrohlichen Wolken angeflogen kamen. Zu spät, die ersten Tropfen fanden den Weg zur Erde. Natürlich war von der versprochenen Hilfe der Mädels nichts zu sehen, sodass das Zelt letztendlich stand, aber eigentlich komplett durchnässt war. Was schon nicht förderlich für meine Laune war, sollte auch beim Schlafen nicht helfen.
Der nächste Morgen - ich glaube es war gegen sechs Uhr - überraschte mich recht positiv und zeigte sich von seiner freundlichen, aber auch etwas windigen Seite. Mein Ziel war es, schnell das Boot aufriggern, paar Ründchen auf dem Wasser drehen und auf die Waage springen. Der Sattelplatz, was Tage zuvor ein Sportplatz mit Schotter gewesen war, stellte nun eine wunderschöne Seenplatte dar. Auf Grund der Unebenheiten des Platzes bildeten sich vereinzelt reißende Ströme - herrlich anzuschauen. Ich habe leider keine Fotos gemacht, aber sowas habe ich vorher noch nicht gesehen. Soviel Wasser und ich muss da durch :( Im Laufe des Tages bastelten sich fleißige Studenten kleine wacklige Stege aus Brettern, um den Hauptverkehrsweg zu den Booten und Zelten aufrecht zu erhalten. Ich glaube ich bin den ganzen Tag nur mit Badeschlappen herumgelaufen.
Nach den ganzen Rennen und vor der Siegerehrung wollten wir natürlich noch etwas Leckeres und vorallem etwas Warmes zu uns nehmen. Das uns empfohlene Restaurante schien ziemlich überfüllt zu sein und die Zeit (ca. 40 min) war eindeutig gegen uns. Nach einem höflichen Nachfragen (also ich fand meine Frage gar nicht so patzig) waren wir aus zeitlichen Gründen nicht in der Lage, dort nett zu speisen und rechtzeitig zur Siegerung zurückzukehren. Nach dem wir Vorort irgendwas Leckeres zu essen zu finden versuchten und uns fettige Bratwurst und Pommes nicht wirklich anmachten, kam uns die Idee, einfach einen Pizzaservice zu beauftragen, uns mit Essen zu versorgen. Der Witz dabei war, es hat sogar problemlos geklappt und so konnten wir bei Siegerehrung allen ordentlich was voressen :D
Dieses Jahr bei den Hochschulmeisterschaften war alles etwas kuriouser, aber auch erfolgreicher als beim letzten Mal vor zwei Jahren. Ich könnte mir gut vorstellen, auch nächstes Jahr wieder zu den Studentenmeisterschaften zu fahren, wenn ich nicht anderweitig verhindert bin, was ich natürlich vorziehen würde ;)
so, hier noch paar Fotos:
Vor drei Wochen war es soweit, mein erster Start bei der Ruder-Bundesliga, auch wenn es nur die zweite Liga ist. Nachdem wir in den Time-Trials noch mit den merkwürdigen Riemen, deren Blätter eher an Wassertropfen erinnern, gefahren sind, haben wir auch gleich beide Rennen verloren und sind als siebtschnellste Mannschaft in das Achtelfinale eingezogen.
Dort sind wir dann wieder auf Big-Blade-Riemen umgestiegen, die nicht nur für ein besseres Rudergefühl, sondern auch für mehr Druck am Blatt gesorgt haben. Und prompt haben wir das Rennen gleich gegen einen Gegner aus dem Zeitrennen gewonnen und waren im Viertelfinale. Auch dieses wurde erfolgreich bestritten, auch wenn nicht mehr mit einem so deutlichen Vorsprung wie in der Runde zuvor. Unter den Top 4 - bestes Wikingergebnis der bisherigen Bundesligageschichte - angelangt, war die Chance auf das Finale zum Greifen nahe. Und wieder begegneten wir einem Gegner aus dem Zeitfahren. Dieses Mal konnten wir uns nicht für die Niederlage revanchieren und kämpften nun um den dritten Platz. Da wir bisher soviel richtig gemacht haben, wurden wir im kleinen Finale auch belohnt und duften uns dann später die Bronze-Medaille abholen.
Rauxel war ein echt tolles Erlebnis und die Stimmung war riesig - es hat schon irgendwie Laune gemacht ;)
Bilder dazu gibt es unter www.ruder-bundesliga.de und www.ruderszene.de
Dort sind wir dann wieder auf Big-Blade-Riemen umgestiegen, die nicht nur für ein besseres Rudergefühl, sondern auch für mehr Druck am Blatt gesorgt haben. Und prompt haben wir das Rennen gleich gegen einen Gegner aus dem Zeitrennen gewonnen und waren im Viertelfinale. Auch dieses wurde erfolgreich bestritten, auch wenn nicht mehr mit einem so deutlichen Vorsprung wie in der Runde zuvor. Unter den Top 4 - bestes Wikingergebnis der bisherigen Bundesligageschichte - angelangt, war die Chance auf das Finale zum Greifen nahe. Und wieder begegneten wir einem Gegner aus dem Zeitfahren. Dieses Mal konnten wir uns nicht für die Niederlage revanchieren und kämpften nun um den dritten Platz. Da wir bisher soviel richtig gemacht haben, wurden wir im kleinen Finale auch belohnt und duften uns dann später die Bronze-Medaille abholen.
Rauxel war ein echt tolles Erlebnis und die Stimmung war riesig - es hat schon irgendwie Laune gemacht ;)
Bilder dazu gibt es unter www.ruder-bundesliga.de und www.ruderszene.de
